Logo FSV roll 300 1Vor der prächtig gefüllten Haupttribüne (32 Zuschauer) des Kurt-Neubert-Sportparks zu Sömmerda fand am vergangenen Sonntag das Kreisligaspiel-Heimspiel gegen die Sportfreunde Leubingen 1924 e. V. statt. An einem herrlichen Sonntagnachmittag blickte man aus sömmerdaer Perspektive zuversichtlich der Partie entgegen. Mit breit geschwellter Brust aus dem Prestige-Duell gegen Sprötau sollte es rein tabellarisch eine lösbare Aufgabe werden. Zudem reisten die Leubinger im wahrsten Sinne des Wortes nur mit der ersten Elf an. Im Gegensatz zum letzten Spiel änderte FSV-Trainer Udo Pankratz seine Aufstellung und die damit verbundenen Vorgaben ab. "Ball laufen lassen, klare Aktionen und mehr Schießen" würden wohl jedes Phrasenschwein der Republik zum Grinsen bringen.
Gesagt, getan.

Mit der neuen Marschroute begannen die Jungens der FSV-Reserve dominant und kontrollierten Ball und Gegner. Die 4er-Kette um Michael 'toolate' Jendroschek stand sicher und vereitelte die Angriffsbemühungen der Leubinger meist souverän. Nach vorne spielte man gefällig und mit einigen sehenswerten Stafetten bis zum Strafraum, aber in der finalen Zone dann definitiv zu pomadig. Somit kam nach vielen gut vorgetragenen Angriffen zu wenig Zählbares heraus.

Wieder einmal musste es der abwanderungswillige Torjäger Philipp Ur-Schulze richten, als er in der 33. Minute den Ball nach einer Parade des gegnerischen Fängers zum 1:0 über die Linie bugsierte und so den Knoten zum Platzen brachte. Oder auch nicht. Das Spiel lief im Großen und Ganzen wie bisher gesehen weiter. An der Einstellung lag es nicht, man erkämpfte sich in allen Mannschaftsteilen umgehend den Ball und startete die nächsten Angriffe. So gab es etliche Torabschlüsse, die jedoch eher mit der Präzision einer rostigen Schrotflinte, als mit Cleverness aufs Tor gebracht wurden.

Die Sportfreunde aus Leubingen zeigten sich über das ganze Spiel stets bemüht und versuchte mit toller Einstellung das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen. Sie hätten nach Stellungsfehlern der Sömmerdaer Hintermannschaft in der zweiten Hälfte durchaus den Ausgleich erzielen können. Da hätte der FSV aber geschaut, wie Boris Becker vorm Geldautomaten.

Der spät in der 2. Halbzeit eingewechselte Kapitän und regionale Kult-DJ Philipp Luh, der unter der Woche zusammen mit seiner Freundin seinen bisher größten Hit 'Mathilda' auflegte, sowie Neu-FSV-Legende Denis Jedrzejczak haben sich ihren Einsatz auch anders vorgestellt. 10 Minuten vor Schluss rutschten „ Richi“ Häse und der Torhüter der Leubinger am Strafraumrand, beim Kampf um den Ball, heftig ineinander und Letzterer blieb minutenlang bewusstlos am Boden liegen. Dramatische Bilder auf einen Sonntagnachmittag, zum Glück waren die gerufenen Sanitäter und der Notarzt sehr schnell vor Ort und konnten den Verletzten versorgen und sicher ins Krankenhaus geleiten. Nach ersten Informationen ist der Spieler wieder ansprechbar und wird sich von dem Zusammenprall erholen.

An dieser Stelle noch einmal schnellste Genesungswünsche an Christian Müller! Da der Gegner, wie Eingangs angesprochen, mit einer dünnen Spielerdecke anreisen musste, ging das Spiel, nach langer Unterbrechungspause, für die Sportfreunde Leubingen in Unterzahl weiter. Mit den Köpfen bei ihrem Mitspieler war die Anspannung raus und der FSV II konnte in der verbliebenen Zeit durch Philipp Schulze (87. min) und Hannes Klehm (89. min) emotionslos auf den 3:0 Endstand schalten, welcher über das gesamte Spiel gesehen sicherlich nicht zu hoch ausfällt.

Der Schiedsrichter der Partie kann an diesem Spieltag lobend hervorgehoben werden. Er zeigte mit seinen Assistenten eine einfache und klare Linie und wirkte mit seinem sympathischen Lächeln frühzeitig deeskalierend. Nach dem Spiel, vielleicht auch durch die Verletzung des gegnerischen Torhüters bedingt, kam keine überschwängliche Freude seitens des FSV II auf. Zu unterschiedlich fielen die Stimmen zum gesehen Spiel aus. Die eigene mangelnde Durchschlagskraft, die sich durch die bisherige Saison zieht, war jedoch unübersehbar. Aber wie hat es einst Fußballtrainer-Legende Udo Pank- äh Dettmar Cramer so schön formuliert: "Solange besser möglich ist, ist gut nicht genug." Bier und Radler gab es trotzdem.

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