Foto: Katrin Pankratz

1.Maenner KoernerNach dem kollektiven Versagen beim Auswärtsspiel in Mühlhausen geistert das Abstiegsgespenst wieder in Sömmerda. Daher war es auch nicht angebracht beim Heimspiel gegen den SG SV Fortuna 49 Körner von Wiedergutmachung, Trotzreaktion oder ähnlichem zu reden. Es mussten einfach drei Punkte her um schlimmeres zu verhindern. Die Gäste standen zwar mit dem 14. Tabellenrang sechs Plätze hinter dem FSV, allerdings betrug der Abstand nur drei Punkte bei noch zwei Nachholspielen.Keine leichte Aufgabe für Coach Frank Spangenberg.

Mit Mühlisch, Müller, Mückenhein, Kitzig und Klingenhöfer musste Spangenberg gleich auf fünf Stammkräfte und damit auf seine komplette Offensivreihe verzichten. Glück demjenigen der sich einer intakten zweiten Männermannschaft bedienen kann. Mit Christian Pohl, Jakob Lange und Torjäger Abdullah Esen vervollständigten gleich drei Spieler aus der zweiten Männermannschaft den Kader der Landesklasse-Elf.Wie fast bei jedem Heimspiel ergriffen die Sömmerdaer von Beginn an die Initiative. Die Mannschaft wirkte zielstrebig und konzentriert.

Dem auf der rechten Abwehrseite eingesetzten Christian Pohl merkte man einen „Zweiklassenunterschied“ zu keinem Zeitpunkt an. Souverän und mit viel Ruhe am Ball merkte man ihm seine Ersatzrolle nicht an.Anders in der Offensive! Hier fehlte die Durchschlagskraft des Duos Mühlisch / Müller. So musste Sven Kühler, dessen Stärke eher in der Defensive zu suchen ist, seine Mannschaft für ihr Spiel belohnen. Ein Schuss aus ca. 25m, begünstigt durch eine Unsicherheit des Gästekeepers, landete zum 1:0 (10 min.) im Netz. 

Erst in der 28. Minute konnte Anthony Zeiße die erste klare spielerische Aktion starten. Doch im letzten Moment konnte Torwart Fischer das 2:0 nach der schönen Einzelleistung des Sömmerdaer Spielers verhindern. Nach einer halben Stunde kippte das Spiel. Die SG kam nun mehr in das Spiel. Besonders der trickreiche und schnelle Cacey Bönisch sorgte für Gefahr in der Sömmerdaer Hälfte.In der 35. Minute konnte die Fortuna ihren erworbenen Vorteil ausnutzen und den Gleichstand herstellen. 

Spielmacher Reuter setzte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch. Torwart Becker spekulierte auf eine Flanke und rückte einen Meter zu weit aus dem Tor. Den aus spitzen Winkel scharf auf das Tor gezogene Ball konnte der Sömmerdaer Torwart nur noch in das eigene Tor abwehren. Mit Reuter hat die Sömmerdaer Hintermannschaft auch in der Folge Ihre liebe Mühe. Geschickt konnte sich der Spielmacher durch ständige Positionswechsel einer Überwachung entziehen. In der Offensive blieben die Sömmerdaer nur noch über Zeiße und gelegentlich Pascal Czuppon gefährlich. Hier muss man Czuppon zu Gute halten, dass er über die gesamte rechte Außenbahn ein immenses Laufpensum absolvierte.

Genau dieser Czuppon war es auch der die zweite Halbzeit mit dem Führungstreffer eröffnete. Eine der wenigen gut herausgespielten Möglichkeiten nutze der Dauerläufer zum 2:1. Als in der 57. Minute der Körner Abwehrspieler Paul Langer nach wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot das Feld verlassen musste, lag ein Sieg in greifbarer Nähe. Doch leider konnte der Gastgeber den vermeintlichen Vorteil spielerisch nicht umsetzen. Fünf Minuten später stand es 2:2. Fast im Spaziergang konnte Cacey Bönisch von rechts in den Strafraum eindringen und seinen Gegenspieler umlaufen. Den gezielten Pass auf Sascha Reuter nutze dieser ohne Bedrängnis zum Ausgleich. 

Mit der Einwechslung von Jakob Lange und Abu Esen versuchte nun Spangenberg die Offensive gegen die dezimierten Gäste zu verstärken. Aber nur eine Einzelaktion zeigte vorerst Wirkung. Mit einem Solo über die gesamte Spielhälfte zeigte das Sömmerdaer Kraftpaket Jonas Watzke endlich wieder die Athletik die ihn in der Vergangenheit so oft auszeichnete. Allerdings war die Führung in der 68min zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt verdient. Das Spiel blieb weiterhin ausgeglichen. In der 79. Minute konnte Matze Becker nochmal mit einer sehenswerten Parade einen Ausgleich verhindern. 

Da die Gäste nun zum Zwecke des angestrebten Ausgleiches ihre Abwehr vernachlässigten, ergaben sich Möglichkeiten für den FSV die Führung zu erhöhen. Das ausgerechnet mit Abdullah Esen der Ex-Torjäger der zweiten Männermannschaft in der 87. Und 93. Minute den „Sack zumachte“ zeigt, dass in Sömmerda mehr als drei Spieler Tore schießen können.

 

Bericht: Thomas Pankratz

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