D2 Junioren 2017 18Nachdem wir vor zwei Wochen im Auswärtsspiel bei der Eintracht schon negative Erfahrungen mit diesem Gegner machten, wurde es auch im Nachholspiel nicht besser. Über die sportlichen Ereignisse zu berichten, fällt nach dem gestrigen Spiel schwer.  Vielmehr überwiegt die Enttäuschung, was dort im Kinderbereich angeboten wurde. Das Spiel war in der ersten Halbzeit ausgeglichen, mit Torchancen auf beiden Seiten. Der Gegner uns körperlich weit überlegen, wir auf Konter aus, gehen in der 25. Minute in Führung, ehe der Gast nach einer Ecke mit einem Kopfball ausgleicht.

Mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel ruppiger. Erste Fouls wurden nicht geahndet und wenn sie gepfiffen wurden, dann nicht mit der notwendigen Konsequenz. Wenn die Stollen den Gegner auf Kopfhöhe treffen, dann kennt eigentlich jeder das Strafmaß.
Der Schiedsrichter ließ das Spiel einfach laufen, ignorierte permanente Pöbeleien und Beleidigungen und hatte somit seinen Anteil an den Geschehnissen.

In der Pause dann die Aufforderungen an die Jungs sich auf keine Diskussion mit dem Schiedsrichter bzw. mit dem Gegner einzulassen.  

Die zweite Halbzeit startete dann gleich noch viel aggressiver mit vielen Fouls und Spielunterbrechungen.  

In der 40. Minute dann brannten dem Gegner anscheinend die Sicherungen durch.

Irgendwo im Mittelfeld, ohne Chance den Ball spielen zu können, rannte ein Spieler der Eintracht mit angewinkeltem Arm unseren Mittelfeldspieler in den Rücken und verletzte ihn dabei. Diese Aktion wurde vom gegnerischen Spieler während des Spiels sogar noch angekündigt, was das eigentliche Potential zeigt.

Wer nun glaubte, dass der Schiedsrichter dies nun entsprechend ahnden würde, sah sich getäuscht. Der Spieler bekam die gelbe Karte, wir Freistoß und mussten unseren besten Mann auswechseln. Dies wiederum rief dann verständlicherweise Proteste auf Seiten der Eltern hervor, die ihre Kinder nicht mehr ausreichend geschützt sahen. Das mit der Erfahrung aus dem Hinspiel. 

Hoffte man nun darauf, dass der Gästetrainer reagieren würde und er seine auffälligen Spieler entsprechend ermahnen würde bzw. diese aus dem Spiel zu nehmen, wurde abermals enttäuscht.

Als dieser Spieler dann von einem Großvater eines unserer Spieler gefragt wurde, ob ihm denn bewusst sei, dass er die Gesundheit eines Kindes aufs Spiel setze, reklamierte der Trainer nur lautstark eine Spielerbeleidigung.
Anstatt beruhigend auf die Spieler einzuwirken und den notwendigen Respekt seiner Spieler dem Gegner gegenüber einzufordern, waren ihm der Sieg und die Punkte wohl wichtiger.

Das Spiel wurde dann nach ca. 10-minütiger Unterbrechung fortgesetzt. Die Jungs scheuten dann fast jeden Zweikampf und kamen unweigerlich auf die Verliererstraße.

Fazit: ohne Fairness und Respekt geht es nicht und unsere Jungs haben heute mit Bravour diese Werte vertreten.

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