1.Maenner Wuestherode 120.05.2017 Bericht 1Bei sonnigem Wetter traf am vergangenen Samstag der FSV Sömmerda auf die Mannschaft von SV Germania Wüstheuterode. Erst das zweite Mal stehen sich beide Mannschaften gegenüber. Dabei haben die Sömmerdaer keine gute Erinnerung an das erste Aufeinandertreffen am 05.11.2016. Bereits nach nur 31. Minuten stand es damals 4:0 für die Eichsfelder. 

Um einen ähnlichen Start zu vermeiden, stellte das Trainergespann Spangenberg / Thurm in der Defensive um. Kapitän Martin Fritsche rückte für Martin Möller in die Innenverteidigung. Neben Fritsche waren Kurt Kitzig, Peter Hesse und Max Mückenheim in der Viererkette gesetzt. Um das Offensivspiel der Gäste zu unterbinden, wurden mit Pascal Czuppon und Sven Kühler zudem zwei Defensive Spieler auf die „Doppel 6“ gesetzt.

Die Taktik der Sömmerdaer Trainer ging auf. Der SV Germania kam nur selten gefährlich vor das Tor des FSV. Das von Taktik geprägte Spiel verlief zum großen Teil zwischen dem Strafraum beider Mannschaften. Nur selten konnten sich die Mannschaften Chancen erarbeiten. Die wenigen Möglichkeiten, die sich ergaben, waren eine sichere Beute der beiden Schlussleute Treu und Reinhardt, welche an diesem Tag keine Schwächen zeigten.

In der zweiten Halbzeit gelangen dem FSV Sömmerda die besseren spielerischen Akzente im Mittelfeld. Besonders Czuppon und Kühler waren bestrebt das Spiel nach vorn zu forcieren. Besonders wenn es dem FSV gelang über die Außen zu spielen, erarbeitete sich die Mannschaft gute Gelegenheiten. Tim Müllers Kopfball in der 56. Minute nach einer Flanke von Jonas Watzke ging nur knapp am Tor vorbei.

22.04.2017 1Auch wenn Stadionsprecher Frank Klinghöfer in seiner Spielankündigung davor warnte den Gegner zu unterschätzen, war doch den Sömmerdaer Zuschauern klar, nach der deutlichen Auswärtsniederlage in Büßleben ist alles andere als ein Sieg gegen den Tabellenletzten nicht akzeptabel.

Dies haben wohl auch die Trainer des FSV Spangenberg / Thurm ihrer Mannschaft zu verstehen zu geben.
Denn von der ersten Minute an ließen die Sömmerdaer keinen Zweifel daran, wer Chef auf dem bestens hergerichteten Rasen im Fichtesportpark ist.

Nach bereits sechs Minuten konnte man von einer Vorentscheidung sprechen. Aber eins nach dem anderem.
In der vierten Minute wurde Jonas Watzke vor dem Tor freigespielt. Diese Riesenchance konnte der beste Bad Tennstedter- Torwart Danny Zier- vereiteln. Der Ball landete allerdings wieder bei den Sömmerdaern und konnte im Nachschuss nur von Patrick Thon mit der Hand abgewehrt werden. Mit einer harten aber regelgerechten Doppelbestrafung, Rot für Thon und Elfmeter für Sömmerda, wurden die Weichen für einen Sieg des FSV gestellt. Torjäger Anthony Zeiße verwandelte sicher vom Punkt und eröffnete den Torreigen. Bereits mit dem nächsten Angriff nach dem Anstoß von Bad Tennstedt zeigte Christoph Lange seine Qualitäten und erhöhte auf 2:0.

Büssleben 15.04.2017 1Dass es mit sechs verlorenen Spielen aus den letzten sieben Begegnungen gegen den SV Büßleben nicht einfach wird war jedem Sömmerdaer bewusst.
Irgendwie liegt dem FSV Sömmerda die Mannschaft aus dem Süd-Osten von Erfurt nicht. Oder andersrum: Warum fällt es dem SV Büßleben so leicht, gegen uns Tore zu schießen? 23 Stück in den letzten acht Begegnungen!!! Dies zu analysieren bleibt Aufgabe von Frank Spangenberg und Andres Thurm.

Trotz der widrigen Bedingungen waren zahlreiche Sömmerdaer Fans nach Büßleben mitgereist. Im Grunde sahen Sie ein ausgeglichenes Spiel auf mittelmäßigen Landesklasse-Niveau. Man hätte von einem gerechten Unentschieden sprechen können, wenn da nicht der kleine aber entscheidende Unterschied gewesen wäre. Büßleben kam über das gesamte Spiel ca. fünfmal gefährlich vor das Tor von Johannes Brunner, erzielte dabei aber drei Tore. Sömmerda gelang dies auf der Gegenseite ebenfalls, konnte aber nur einmal daraus Kapital schlagen.

Man kann fast Parallelen zum letzten Heimspiel des FSV gegen Borntal ziehen. Nur dass wir diesmal in der Rolle vorn Borntal steckten. Der FSV Sömmerda begann mit einer geänderten Startaufstellung. Für Martin Möller, Sven Kühler und Tim Möller standen Jonas Watzke, Sascha Horn und Kurt Kitzig in der Startelf. Der SV Büßleben setzte auf seine bewährte Taktik. Viele lange Bälle auf den hochgewachsenen und kopfballstarken Robert Simon. Dieser verteilte im zentralen offensiven Mittelfeld geschickt die Bälle per Kopf oder Fuß auf seine Mitspieler. So auch beim 1:0. Ein langer Ball auf Simon. Dieser legt auf Stefan Westergerling. Die Sömmerdaer Abwehr lässt den Büßlebener Stürmer leichtfertig gewähren und liegt dementsprechend mit 1:0 im Rückstand. Derartige Nachlässigkeiten sollten auch später zum 2:0 und 3:0 führen.

Vielleicht ist es der entscheidende Unterschied zwischen beiden Mannschaften.

Während der Spiel- und kopfballstarke Simon im offensiven Mittelfeld aktiv das Spielgeschehen von Büßleben bestimmt, steht mit Nils Rötting ein Spieler der mindestens die gleichen Fähigkeiten besitz, passiv tief in der Abwehr.

Büssleben 15.04.2017 Bericht

Stimmt! Vom Spielfeldrand kann man immer leicht reden (oder schreiben)!

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